LSD

LSD zählt zu den sogenannten Halluzinogenen. Darunter versteht man psychoaktive Substanzen, die tiefgreifende psychische Veränderungen während Menschen hervorrufen: Das Denken, Fühlen und die Erkennung werden massiv beeinflusst, das Erleben von Raum und Zeit geändert sich, es kommt zu Sinnestäuschungen.

LSD ist eine halbsynthetische Droge, die auf der Grundlage von Lysergsäure hergestellt wird – einem Inhaltsstoff des giftigen Mutterkornpilzes. Die Droge wurde Anfang der 1940er-Jahre durch Zufall “erfunden” und erlebte mit der Hippie-Bewegung der 60er-Jahre einen ungeheuren Boom. Darauffolgend wurde LSD in den mehrheitlichen Ländern verboten.

In der Drogenszene wird LSD heute in Gestalt von Tabletten, Pulverkapseln oder in Papierschnipseln (meist mit Comic-Symbolen drauf) offeriert. Der Wirkstoffgehalt in den separaten Zubereitungen kann stark schwanken – wie innerhalb allen illegalen Rauschmittel. Das macht sie desto gefährlicher!

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Wirkung von LSD

LSD ist ein hochwirksames Halluzinogen. Es wird typischerweise in einer Dosis nebst 20 und 80 Mikrogramm eingenommen. Die Wirkung tritt exemplarisch 30 bis 90 Minuten, nachdem man die Droge geschluckt hat, ein (bei höherer Dosierung gleichwohl früher) und hält sechs bis 14 Stunden an. Der LSD-Rauch (“Trip”) designt sich separat sonderlich verschieden. Möglich sind beispielsweise:

  • intensive bzw. verzerrte Erkennung von Farben und Formen
  • gesteigerte Leistungsfähigkeit (die oftmals gleichermaßen überschätzt wird)
  • gehobene Stimmung
  • verändertes Zeitgefühl

Manche Personen im LSD-Trip “sehen” im Dunkeln gleichermaßen Farbstreifen, Nebel, bunte Formen, Insekten und weitere Tiere. Der Körper antwortet auf die Einnahme von LSD zudem mit erweiterten Pupillen und im Einzelfall gleichwohl mit Übelkeit und einem Kältegefühl.

Gelegentlich beschert LSD seinen Konsumenten einen “Horror-Trip” oder “bad trip”. Das ist ein hyperaktiver, paranoider Zustand, der mit Panikattacken, aggressiven Ausbrüchen, Verlust der Ich-Kontrolle, massiven Schuldgefühlen und Suizidimpulsen einhergeht. Zur Selbsttötung kann es nichtsdestominder gleichwohl binnen einem “normalen” LSD-Trip kommen, wenn irgendeiner bspw. glaubt, fliegen zu können und dies vom Dach eines Zuhauses genauso ausprobiert. Sowohl die Atmosphäre und Erwartungshaltung des passenden Konsumenten als gleichwohl die Umgebung, in der er die Droge einnimmt, können mit beeinflussen, wie sie wirkt.

Nach dem Konsum von LSD werden etliche Male auf diese Weise genannte “Flashbacks” beobachtet (auch Trockenrausch genannt): Die Sinnestäuschungen kommen danach zurück, obwohl die Wirkung der Droge tatsächlich bereits abgeklungen ist.

In mehrerlei Fällen haben LSD-Konsumenten eine schwere psychische Störung erarbeitet. Anfällig für eine solcherlei Post-LSD-Psychose sind in erster Linie Personen mit psychiatrischen Vorerkrankungen.

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Psychische Abhängigkeit von LSD

Bei längerem LSD-Konsum kann sich eine psychische Abhängigkeit erzeugen. Die Betroffenen können eine verstärkte Aggressionsbereitschaft innehaben. Darüber hinaus können sich Neurosen und Psychosen erstellen, während denen die Erkennung anhaltend verzerrt bleibt („Hängenbleiben“ oder „Klebenbleiben“).

 

Verbreitung von Halluzinogenen LSD

LSD ist das bekannteste und stärkste Halluzinogen. Es erfreuen sich trotzdem offensichtlich gleichwohl Halluzinogene aus der Natur zunehmender Beliebtheit – gesondert unter jungen Leuten. Zu diesen natürlichen bewusstseinserweiternden Rauschmittel zählen überwiegend “magic mushrooms” (“Zauberpilze”), nichtsdestominder gleichermaßen Meskalin (aus dem Peyote-Kaktus), Fliegenpilz und ausgewählte Nachtschattengewächse.