ECSTASY (MDMA)

Ecstasy ist eine in dieser Art bezeichnete Designerdroge, also synthetisch hergestellt. Sie kam in den 80er-Jahren in Deutschland auf. Nach dem Boom als „Technodroge“ in den 90er-Jahren hat sich einstweilen der Ecstatsy-Konsum auf einem hohem Stand etabliert. Laut Europäischem Drogenbericht gehört Ecstasy zu den am meisten konsumierten illegalen Rauschmittel nach Cannabis.

Die chemische Substanz MDMA (3,4-Methylendioxy-N-Methylamphetamin), die später als Ecstasy reputabel wurde, entstand Anfang des 20. Jahrhunderts genauer als zufälliges Nebenprodukt auf der Suche nach einer alternativen Herstellungsweise der blutstillenden Substanz Hydrastinin. Die Droge besteht ausnahmslos aus künstlichen Ausgangsstoffen. Neben MDMA in verschieden hoher Konzentration beinhaltet sie vorwiegend genauso psychoaktive Substanzen und Streckmittel.

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Der Ecstasy-Rausch

An der Ecstasy-Wirkung sind viele Faktoren beteiligt. Die Zusammensetzung der Pille und Dosierung der Wirksubstanzen spielen natürlich eine Rolle, allerdings ebenso die Flair der Umgebung oder die Ambiente und Forderungen des Konsumenten.

Die Droge lässt den Körper steigert Serotonin und Dopamin ausschütten. Das sind Nervenbotenstoffe, die umgangssprachlich als „Glückshormone“ bezeichnet werden. Kein Wunder, dass Konsumenten die Wirkung von Ecstasy viele Male als euphorischen Zustand mit gesteigertem Antrieb und einem tief empfundenen Glücks- und Entspannungsgefühl beschreiben. Die Konsumenten haben ein erhöhtes Kommunikations- und Kontaktbedürfnis und ein erhöhtes Körperempfinden. Sie fühlen sich wach, nehmen optische und akustische Reize verstärkt und außerordentlich intensiv wahr.

Unter Umständen kann dieses Hochgefühl abgesehen davon fix umschlagen: Sus Euphorie werden danach Angst und Depression. Gleichwohl Herzrasen, Kreislaufkollaps, Nieren- und Leberversagen können zu den unerwünschten Wirkungen der Designerdroge zählen.

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In Dosisbereichen inmitten 80 und 150 Milligramm tritt die Wirkung je nach Wirkstoffkombination nach 20 bis 60 Minuten ein und kann vier bis zwölf Stunden anhalten.

Ecstasy – die Folgen

Nachdem der Ecstasy-Rausch abgeklungen ist, können sich Konsumenten energielos fühlen. Gleichwohl depressive Verstimmungen und Unruhe am Tag nach der Einnahme sind denkbar. Richtig gefährlich wird es nichtsdestominder, wenn die Berauschten mehrere Stunden körperlich aktiv sind, die Nacht durchtanzen, schwitzen und übersehen zu trinken. Daraufhin kann der Körper überhitzen – der Kreislauf kollabiert. Das kann lebensgefährlich werden!

Langfristige Wirkungen von Ecstasy können umfassen:

  • Bluthochdruck
  • Nierenversagen
  • Psychosen
  • Krämpfe
  • Schlaf- und Persönlichkeitsstörungen
  • zunehmende Gerinnungsneigung des Blutes

Bleibende Schädigungen nach dem Konsum von Ecstasy waren lange Zeit umstritten. Evaluationen ergaben nichtsdestotrotz, dass chronischer Ecstasy-Konsum zu dauerhaften Veränderungen im Gehirn führen kann. Es sinkt überwiegend die Nummer solcher Nervenzellen, die für den Serotonin-Stoffwechsel zuständig sind. Zusätzlich scheint es ebenfalls zu Wortfindungs- und Gedächtnisstörungen zu kommen. Das Grad der Schädigung hängt in diesem Fall nicht von der Anzahl der konsumierten Pillen ab: Mediziner schlussfolgern, dass schon geringe Mengen Ecstasy das Gehirn schädigen können.

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Das geistige Abhängigkeitspotenzial wird als mittelmäßig groß eingestuft. Bei dauerhaftem Konsum von Ecstasy besteht trotzdem das Risiko einer psychischen Abhängigkeit.