Cocaine

Die Lifestyle-Droge Cocaine, die Prominenten wie Konstantin Radiowecker und Christoph Daum zum Verhängnis wurde, war bereits zu Sigmund Freuds Zeiten ein beliebtes Aufputschmittel. Der Psychoanalytiker selbständig war gleichfalls ein Cocaine-Nutzer und beschrieb die Wirkungen und Nebenwirkungen verhältnismäßig unkritisch. Von den in den Anden lebenden Indiostämmen Perus und Kolumbiens lernten die Eroberer der Neuen Welt die Gewohnheit des Kokakauens wissen. In der Folge breitete sich das Cocaine direkt gleichwohl in Europa aus.

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Cocaine ist wie exemplarisch Heroin ein illegales Suchtmittel und fällt unter das Betäubungsmittelgesetz. Das bedeutet: Der Besitz und Geschäftsverkehr von Cocaine sind verboten und werden strafrechtlich verfolgt. Je nach Verarbeitung ist Cocaine genauso unter den Namen Schnee, Koks, Coke, Crack und Rocks prominent.

 

Cocaine – Gewinnung und Anwendung

Cocaine ist ein Alkoloid aus den Blättern des südamerikanischen Kokastrauches (Erythroxylon coca). Diese enthalten zum Beispiel ein % Cocaine, das erst einmal chemisch zu einer Kokapaste verarbeitet wird, aus der anschließend das lösliche Cocainesalz (Kaokainhydrochlorid) gewonnen wird: das typische weiße, kristalline Pulver, das beim Schnupfen eine Reinheit von 20 bis 80 % hat. Das Prozedere kennt man aus vielen Filmen: Das Pulver auf einer glatten Oberfläche zu einer Linie ziehen und via eines kleinen Saugrohrs (z.B. zusammengerollte Banknote) in die obere Nasenhöhle saugen. Cocaine lässt sich genauso spritzen, dazu muss man es vorweg auflösen.

“Crack“, also mit Backpulver aufgekochtes Cocaine, wird des Öfteren geraucht. Es ist noch gefährlicher als Cocaine, da es durch se im Zuge der ersten App abhängig machen kann.

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Cocaine – die Wirkung

Cocaine stimuliert ausgesprochen stark die Psyche, wirkt lokal betäubend und verengt die Blutgefäße. Nach kugelförmig 6 Stunden ist die Substanz weitgehend im Körper abgebaut. Nach diversen Tagen ist der Konsum im Körper nicht mehr nachweisbar – außer in den Haaren! Anders beim chronischen Konsum: Hier sind Rückstände der illegalen Drogeg bis zu drei Wochen im Körper wahrnehmbar.

Cocaine stärkt das Selbstwertgefühl und erzeugt Glücksgefühle. Im Gehirn verursacht Cocaine verschiedenartige Wechselwirkungen. Es kurbelt vorrangig die Dopamin-Produktion an: Dopamin ist ein Nervenbotenstoff, der für das aufkommende Hochgefühl zuständig ist. Ferner schüttet der Körper die Botenstoffe Noradrenalin und Serotonin aus, die das wesentliche Nervensystem massiv stimulieren.

Klingen die rauschartigen Wirkungen ab, können sich Angstzustände und Aggressionen entwerfen. Hinzu gesellen sich viele Male akustische oder visuelle Halluzinationen. Das Ende des Cocainerauschs kündigt sich vonseiten Niedergeschlagenheit, Müdigkeit und Erschöpfung an. Möglich sind gleichwohl Schuldgefühle, Selbstvorwürfe und Suizidgedanken.

Cocaine – die Folgen

Akute Gefahrsituationen beim Konsum von Cocaine sind erhöhte Körpertemperatur, Herzklopfen, Bluthochdruck, Krampfanfälle, gesteigerte Aggressivität, paranoide Wahnvorstellungen und Halluzinationen, Verwirrtheit und Bewusstseinsstörungen (bis hin zum Koma), Lähmung des Atemzentrums, Herzinfarkt.

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Manchmal kommt es ebenso zum “Cocaineschock”: Normalerweise verengt Cocaine die Blutgefäße im Körper. Wenn irgendwer überempfindlich auf die Droge antwortet, kann trotz alledem genauso der gegenteilige Effekt auftreten – die Gefäße weiten sich plötzlich, was den Blutdruck schlagartig abfallen lässt. Das zeigt sich in Schocksymptomen wie blasser Haut, kaltem Schweiß und Atemnot. Es besteht Lebensgefahr!

Mittel- und langfristige Konsequenzen von regelmäßigem Cocaine-Konsum über die Nase (Schnupfen) sind Nasennebenhöhlenentzündung, häufiges Nasenbluten, ein verminderter Geruchs- und Geschmackssinn, Schäden der Nasenschleimhaut und selbst ein Loch in der Nasenscheidewand (Nasenscheidewandperforation). Mittels die mikroskopischen Verletzungen in der Nase können darüber hinaus steigert Keime in die Blutbahn gelangen, was in der Regel zu schweren Gehirnabzessen führt.

Cocaineraucher neigen ansonsten zu Atemwegserkrankungen.

Sowohl gelegentlicher als gleichfalls regelmäßiger Konsum von Cocaine machen abhängig – und zwar in erster Regel auf psychischer Ebene. Bei hohen Dosen von Cocaine wie gleichwohl beim Crack-Rauchen kann das längst binnen weniger Wochen passieren. Die Betroffenen erhöhen darauf folgend zunehmend die Drogendosis, weil die stimmungsaufhellende (euphorisierende) Wirkung mit zunehmender Gewöhnung unmittelbar nachlässt.

Wird Cocaine abgesetzt, treten Entzugserscheinungen wie Müdigkeit, Erschöpfung, mangelnde Energie zum Betrieb, Depressionen, sexuelle Unlust und ein starkes Schlafbedürfnis auf. Diese Symptome können wochenlang anhalten. Noch wesentlich längere Zeit besteht die Gier nach Cocaine (Craving).